Wissenschaftliches Denken

  • Wissenschaftliches Denken bzw. Umdenken.


    Auszug aus dem Sachbuch ‘Meta-Realität und Bewusstsein’. Siehe dazu die Rubrik Veröffentlichungen.


    Wissenschaft ist stets kollektives Tun und bedarfder Gemeinschaft, Gemeinschaft in seiner umfänglichsten Form, das heißt: Auch die Diskussion mit der Philosophie, der Esoterik und anderen Bereichen darf nicht vernachlässigt werden. Ein fruchtbarer wissenschaftlicher Diskurs muss die Gemeinschaft als Ganzes erfassen; nur so kann er erfolgreich sein.
    Wissenschaft ist zudem für die Entwicklung des Bewusstseins der Menschen von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Sie formt unser Weltbild. Insofern kommt der Wissenschaft eine wichtige Rolle in der Entwicklung unseres Selbstbewusstseins zu (Selbstbewusstsein entsteht durch einen rekursiven Vorgang in der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Wirklichkeit). Diese Entwicklung zu fördern und weiter zu entwickeln muss das Ziel aller zukünftiger Wissenschaft sein.
    Gleichzeitig muss die Wissenschaft erkennen, dass es nicht genügt, sämtliche Naturgesetze zu enträtseln, in der Hoffnung, nun die Zukunft exakt vorhersagen zu können. Die neue holistische Weltsicht der Meta-Realität lässt dieses nicht zu. Dazu nehme ich später ausführlicher Stellung.
    Zudem ist ein Umdenken in Bezug auf die Praxis von Experimenten notwendig. Künftig wird es nicht mehr genügen, den Fall eines Apfels zu messen oder Teilchen durch einen Beschleuniger zu jagen, um ihre Zerfallsprodukte zu analysieren. Was not tut sind Gedankenexperimente. Diese können natürlich nicht falsifizierbar sein, doch sollten ihre Erkenntnisse ernst genommen werden, wenn sie logisch nachvollziehbar und die Ergebnisse plausibel sind.
    Erst wenn die Forderung der Reproduzierbarkeit von Experimenten fallen gelassen wird, können auch die bisher als unwissenschaftlich angesehenen übersinnlichen Phänomene besser untersucht und in die bestehende Weltordnung eingegliedert werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass gerade sie es sind, die uns den Weg öffnen in unser Bewusstsein und darüber hinaus in die uns bisher nur in Teilen bekannte Meta-Realität.
    Wissenschaftliche Tabus können wir uns im Angesicht der bevorstehenden Probleme (Klimawandel, Umweltverschmutzung) nicht länger leisten. Deshalb muss die Parapsychologie ebenso wie die anderen hier nicht diskutierten ‚übersinnlichen‘ Phänomene in die neue Natur-Wissenschaft eingegliedert werden.
    Auf diese Weise wird der Gegenstand der Forschung wesentlich erweitert und Wissenschaft zur holistischen Disziplin. Sie trägt gleichzeitig zur Entwicklung des Selbstbewusstseins bei.

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