
Mit diesen Worten wird in der Genesis die Erschaffung der Erde beschrieben, genauer gesagt: Der erste Schöpfungstag. Ein weiteres Zitat will ich diesem Kapitel voranstellen:
‘Die Vernunft wird durch einen Hang ihrer Natur getrieben, über den Erfahrungsgebrauch hinaus zu gehen, sich in einem reinen Gebrauche und vermittelst bloßer Ideen zu den äußersten Grenzen aller Erkenntnis hinaus zu wagen und nur allererst in der Vollendung ihres Kreises, in einem für sich bestehenden systematischen Ganzen, Ruhe zu finden.’
Das schrieb Immanuel Kant in seiner Schrift ‘Kritik der reinen Vernunft’, und bringt mit dieser Erkenntnis die Eigenschaft der Vernunft zum Ausdruck, der wir unsere schönsten und bedeutendsten Schriftzeugnisse verdanken. Erinnern wir uns nur der vielfältigen Schöpfungsmythen, deren mündliche Überlieferung vor Tausenden von Jahren erstmals in Keilschrift auf Tontafeln niedergeschrieben wurden. Ihre schöpferische Kraft fand Eingang in die Verkündungen der Propheten, der Philosophie der Antike, und spannt von dort ihren Bogen bis in die Neuzeit, zu den modernen Theorien der Kosmologie, Physik, Neurowissenschaften, um nur einige zu erwähnen. Nicht vergessen werden darf der Einfluss der Vernunft auf die Kunst, in deren Ausdruck und Deutung die ganze spekulative, sich selbst erkundende und übersteigende Eigenschaft ihres Wesens unmittelbar in Erscheinung tritt.
Die Einfügungen, bedingt durch die Einträge im Lexikon, bitte ich zu entschuldigen. Wurde durch ein Update eingefügt. Ich arbeite an einer Lösung. Danke für Ihr Verständnis. VS
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